
Auf dem Luxemburger Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (dem 54. in der Geschichte – dem ersten, an dem ich wegen meiner fortschreitenden Behinderung nicht teilnahm seit dem 29. Kongress 1976 in Regensburg), wurde ein neuer Vorstand für den Zeitraum 2026-2028 gewählt: Annette Kluge (Präsidentin), Anja Strobel (1. Vize-Präsidentin und president elect), Jörn Sparfeldt (2. Vize-Präsident), Florian Schmitz (Schatzmeister), Ulrich Ettinger (Beisitzer, Ausrichter des 55. Kongresses), Matthias Sperl (Vertreter der Jungmitglieder), Ulrich Ansorge (Schriftführer). Gratulation zur Wahl und zur Übernahme von Verantwortung in schwierigen Zeiten!
Schade, dass ich nicht nach Luxemburg fahren konnte. Ich habe doch zehn Jahre (1974-1980, Uni Trier) in der grenznahen Stadt Trier verbracht. damals sind wir vor allem wegen der günstigeren Preise für Sprit, Bier und Zigaretten über die Grenze gefahren.

Auf dem 53. Kongress in Wien 2024 war ich noch persönlich anwesend (siehe meinen Bericht hier) und habe den damaligen Vorstand für die Jahre 2024 bis 2026 mitgewählt, der jetzt sein Amt übergab: Eva-Lotta Brakemeier (Präsidentin), Annette Kluge (1. Vizepräsidentin), Jörn Sparfeldt (2. Vizepräsident), Ute Johanna Bayen (Schriftführerin – das Amt wurde später von Ulrich Ansorge übernommen), Matthias Nückles (Schatzmeister), Matthias Sperl (Jungmitgliedervertreter), Robert Kumsta (Beisitzer und gleichzeitig Ausrichter des 54. Kongresses der DGPs. – Auch hier wünsche ich dem neuen Vorstand eine glückliche Hand und viel Erfolg bei den anstehenden Entscheidungen, verbunden mit dem Dank an den alten Vorstand für die geleistete Arbeit!
Neben der Wahl eines neuen Vorstands ist auch die Ausrichtung des nächsten Kongressortes ein wichtiges Thema der Mitgliederversammlung. Die Uni Bonn ist für 2028 durch die Wahl des Beisitzers gesetzt. Danach ist noch unklar, welche Uni den Kongress ausrichten wird. Außerdem wurden 9 Preise an verdiente Mitglieder verliehen.
Die scheidende Präsidentin Brakemeier schreibt auf Instagram: „Für die Psychologie der Zukunft wünsche ich mir, dass wir uns verantwortungsvoll in diesen Epochenbruch einbringen, Wissenschaftsfreiheit und Qualität schützen, Einheit und Vielfalt unseres Faches stärken, junge Wissenschaftler:innen und Studierende unterstützen und den Dialog über die Wissenschaft hinaus pflegen: nicht nur senden, sondern auch zuhören und fragen.“ Hört sich gut an!
Die Rede der Präsidentin zur Lage der Psychologie erscheint traditionsgemäß im nächsten Heft der Psychologischen Rundschau – ich bin gespannt, was ich dort lesen kann.
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