Kategorie: In eigener Sache

Gute Nachricht kam gestern aus dem sonnigen Santa Barbara, CA: Auf einem Meeting der PISA-Verantwortlichen wurde für die kommende PISA 2012-Runde vorgeschlagen, dass im Schwerpunkt dieser Erhebungswelle („Problem solving“) ein Teil der Zeit für Erhebungsinstrumente aus Heidelberg vorgesehen wird. Auch wenn vielleicht eine gute halbe Stunde Testzeit wenig erscheinen mag – aber man denke sich das multipliziert mal 60 Länder mal 5.000-10.000 Schüler pro Land!…

Nachdem ich den Sturz gut überstanden habe (das Schädelbrummen läßt nach, die Schrammen verheilen und nur noch die Prellung der Brust schmerzt gelegentlich), fahre ich wieder Fahrrad – natürlich mit Helm! Danke für die vielen Genesungswünsche, über die ich mich sehr gefreut habe!…

Hinweis: Der nachfolgende Eintrag bezieht sich auf meinen Fahrradunfall 1 von 2009 – mein Fahrradunfall 2 von 2019 ist hier beschrieben: Fahrradunfall 2.

Gestern abend gegen 19:30 auf dem Rückweg von HeidelDruck (am Bahnhof) nach Handschuhsheim – der Vorstand der Stiftung Universität, dem ich angehöre, tagte dort und unser Vorsitzender Bernhard Schreier wollte uns nicht eher gehen lassen, bis wir eine Portion vom Wurstsalat gegessen hatten –  bin ich mit meinem Fahrrad kurz nach der Ernst-Walz-Brücke mit dem Vorderreifen gegen eine kleine, aber nicht zu unterschätzende Betonkante gestoßen – hui, und weg war ich!…

Als ich 1997 von Bonn nach Heidelberg wechselte, machte ich – vermittelt durch Manfred Amelang – erstmals Bekanntschaft mit dem „Heidelberger Geist“. Was hat es damit auf sich?

Der Heidelberger Geist repräsentiert eine Form von Kollegialität, die heute nicht mehr an vielen Instituten anzutreffen ist und im wesentlichen darin besteht, dass die elf Professorinnen und Professoren sich die Institutsressourcen gemeinsam teilen und kein Lehrstuhlprinzip [=jeder Professor verhandelt mit der Verwaltung selber einen bestimmten Betrag aus] bei der Mittelverwaltung existiert.…

Nun denn – auch wenn die Zeit dafür eigentlich fehlt: Ein Weblog aus dem Psychologischen Institut wird vielleicht für die eine oder den anderen ganz interessant zu lesen sein und macht vielleicht ein bisschen von dem transparent, was hinter den Kulissen so alles abgeht.…

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