Stärkung der Rolle der Psychologie in gesellschaftspolitischen Diskursen

Ich bekam folgende Rundmail:

„Am 26. und 27. März 2026 fand an der Psychologischen Hochschule in Berlin eine Tagung von über 80 vorwiegend wissenschaftlich arbeitenden Psycholog:innen in verschiedenen Karrierephasen und aus unterschiedlichen Teildisziplinen statt.
Im Rahmen dieser Tagung haben wir intensiv und kontrovers über das Selbstverständnis und die Rolle der Psychologie in gesellschaftspolitischen Diskurs- und Entscheidungsprozessen gesprochen.
Uns eint die Überzeugung, dass die Herausforderungen unserer Gesellschaft – auch angesichts zunehmender antidemokratischer und wissenschaftsfeindlicher Tendenzen – eine stärkere, sichtbarere und wirksamere Rolle von Psycholog:innen erfordern.
Die Tagung mündete in einem Aufruf zur Stärkung der Rolle der Psychologie in gesellschaftspolitischen Diskursen, den zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, die an der Tagung anwesend waren, bereits unterzeichnet haben.
Ab heute ist der Aufruf öffentlich und wir würden uns freuen, wenn möglichst viele diesen Aufruf unterstützen würden. Auch darf er gerne über Social Media Kanäle geteilt werden.
Hier ist der Aufruf zu finden: 

Verantwortung – Wirkmächtigkeit – Ausbildung – Gefahr – Solidarität
https://tally.so/r/kdW61Z

Die Initiator:innen: 
Prof. Dr. Andreas Beelmann, Friedrich-Schiller Universität Jena
Prof. Dr. Eva Walther, Universität Trier
Prof. Dr. Rainer Banse, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Dr. Stefanie Hechler, Freie Universität Berlin
Prof. Dr. Peter Noack, Friedrich-Schiller Universität Jena
Prof. Dr. Tobias Rothmund, Friedrich-Schiller Universität Jena
Prof. Dr. Uli Wagner, Philipps-Universität Marburg.“

Ich habe den Aufruf unterzeichnet (und hier bekannt gemacht), weil ich ihn inhaltlich teile und auch oft gedacht habe, daß sich unser Fach Psychologie stärker einmischen sollte in gesellschaftspolitische Themen, zu denen wir evidenzbasiert etwas sagen können. Die DGPs praktiziert das schon seit einiger Zeit (seit 2025) mit ihren PUBs (Policy Ultra Briefs) zu Themen wie Klimaschutz oder Demokratieförderung (in Vorb.).


Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Archiv
Kategorien