Nachdem ich einige Erfahrungen mit ChatGPT 4.0 (und seit einiger Zeit mit der neueren Version – Achtung: Jugendsprache – „schääät“ 5.2) gesammelt habe, will ich hier offenlegen, wofür (und warum) ich das Sprachmodell wissenschaftlich nutze (und ich monatlich 23 Dollar an einen Tech-Riesen für ein Plus-Abo zahle):
- Manuskript-Erstellung: Wenn ich ein Manuskript erstelle, kommt üblicherweise eine Gliederung am Anfang zum Einsatz.
Das Verhältnis von Politik und Wissenschaft ist schon immer ein Thema gewesen, nicht erst seitdem Donald Trump gegen die amerikanischen Hochschulen in den Krieg zieht. Schon Platon vertrat in seiner Schrift Politeia die Forderung nach einer Philosophenherrschaft. Der von mir sehr geschätzte Sir Karl Popper war in seinem Werk „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ allerdings der Meinung, die Vorstellung einer Herrschaft der Besten oder Weisesten sei eine Illusion.…
Das sog. „Wundt-Haus“ in Großbothen (bei Leipzig) läßt mich nicht los. Jetzt hat die Eigentümerin des Gebäudes (Frau Katharina Ungerer-Heuck) in einem neuen Aufsatz für die Psychologische Rundschau Heft 3, 2025 einen Kommentar verfasst zu der (von mir als korrekt wahrgenommenen) These von Horst Gundlach, Armin Stock und Wolfgang Schneider (ich hatte darüber gebloggt), wonach Wilhelm Wundt nur kurz (ein halbes Jahr, 1919, bis zu seinem Tod 1920) dort Zeit verbrachte, aber lieber zeitlebens in seinem Heidelberger Wohnhaus (Plöck 48) lebte.…
Eine der wichtigsten Währungen im Wissenschaftsbetrieb sind Zitationen, also das Aufgreifen eigener Ideen durch eine fremde Forschungsgruppe oder einen fremden Forscher. Das bedeutet: offensichtlich hat jemand anderes meine Ideen gut gefunden – so gut, dass er oder sie diese Ideen zitiert.…
Wieder einmal ist ein guter Freund verstorben (am 18.2.2025): Peter Leins, langjähriger Direktor des Instituts für Systematische Botanik und Pflanzengeographie (heute: Centre for Organismal Studies, COS) sowie Direktor des Botanischen Gartens an der Uni Heidelberg. Ich habe ihn und seine Lebensgefährtin, Claudia Erbar, im Lions-Club (er war dessen Präsident von 2013-2014) kennen- und schätzen gelernt.…
In Corona-Zeiten habe ich 2020 unter dem Namen „Oral History PI Uni Heidelberg“ ein Projekt gestartet, bei dem ich eine Reihe von Personen mit Institutsbezug (PI=Psychologisches Institut) interviewt habe und die Videos auf YouTube verfügbar gemacht habe. Mein früherer Mitarbeiter Bernd Reuschenbach hat nun festgestellt, dass ein Gespräch mit mir fehlte und hat dieses Gespräch im letzten Jahr durchgeführt.…
Einmal im Jahr stellen Atomwissenschaftler die „Doomsday Clock“ (die Weltuntergangs-Uhr) neu. Die „Doomsday Clock“ (genauer: „Uhr des Jüngsten Gerichts“) symbolisiert die Angst vor atomarer Zerstörung. Seit 1947 (damals war es „7 Minuten vor 12“, heute – Ende Januar 2025 – sind es „89 Sekunden vor 12“ – ein neuer Spitzenwert!)…


