Welt-Parkinson-Tag

Heute – am 11.4., dem Geburtstag von James Parkinson (11.4.1755-21.12.1812) – ist Welt-Parkinson-Tag. Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung nach Alzheimer in Deutschland – rund 400.000 Menschen sind betroffen.  Ich auch.

Auch wenn meine Erkrankung als „atypisch“ (und selten) klassifiziert wird, ist eines der typischen Kardinalsymptome gegeben: posturale Instabilität (Rigor und Tremor sind die beiden anderen Symptome). Ich kann nicht mehr ohne Begleitung gehen (siehe meinen Blogeintrag hierzu).

Während beim „normalen“ Parkinson durch Dopamingabe (Levodopa) der Krankheitsverlauf hinausgezögert werden kann, gibt es für die seltene Form der cortiko-basalen Degeneration (CBD) keine medikamentöse Therapie – Mist! Auf Wikipedia findet sich der Satz: „Von der Diagnosestellung bis zum Tod vergehen zwischen 1 und 10 Jahre; als Todesursache findet sich häufig eine (durch Bewegungsarmut begünstigte) Lungenentzündung.“ Na toll! Also: bewegen, so lange es geht!

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