Der ehemalige Präsident der Universität Witten/Herdecke, Konrad Schily, in einem ZEIT-Beitrag „Leitwährung: Credit Point“ (25.6.2009, S. 46) aus der letzten Woche:
…„Die Politik hat es bis heute nicht gewagt, die wirklich heißen Eisen notwendiger Reformen in Angriff zu nehmen. Meines Erachtens ist es ein Skandal, dass wir in vielen Bundesländern Bildungsbiographien trotz aller Kritik nach wie vor nach der vierten Schulklasse selektieren.
Einmal im Jahr ist der „Tag der Freunde“ der Universität Heidelberg – das sind diejenigen, die unsere Universität und auch ganz speziell unser Institut finanziell unterstützen. Die Förderer der Universität: Das sind die „Gesellschaft der Freunde“ (nach dem Krieg als gemeinnütziger Verein gegründet, der bedürftige Studierende mit Kohlen und mit Freitischen in der Mensa versorgte) und die „Stiftung Universität“, die anläßlich der 600-Jahr-Feier unserer Uni im Jahre 1986 gegründet wurde.…
Unsere Studienberaterin Dipl.-Psych. Sonja Puderwinski hat eine Stelle an der Universität Hohenheim angenommen und wird uns zum 1. Juli verlassen. Herzlichen Glückwunsch dazu! Anstelle einer ständig befristeten Finanzierung aus Studiengebühren tritt nunmehr ein Dauervertrag als Leiterin der dortigen Stelle: toll!
Und im gleichen Atemzug: wie schade, dass wir sie verlieren!…
Am Freitag 19.6.09 war der zehnte Jahrestag der Bologna-Erklärung. Am 19. Juni 1999 hatten die Erziehungsminister von 26 europäischen Staaten in der italienischen Hochschulstadt Bologna die Einführung einer einheitlichen Studienstruktur mit den gestuften Bachelor- und Masterabschlüssen, vergleichbaren Studienmodulen und einem „Credit-Point-System“ vereinbart.…
Zum zweiten Mal hat ein engagiertes Team der Fachschaft am 19.6.2009 einen Institutstag organisiert, diesmal unter dem Motto „Psychologie und Gesellschaft“ (das Motto des ersten aus dem Jahr 2007 war: „Psychologie gestern – heute – morgen“, siehe meinen damaligen Blogeintrag).…
Diese Woche steht ganz im Zeichen des Bildungsstreiks – streiken für Bildung? Wie soll das gehen? Im wesentlichen geht es darum, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die chronische Unterfinanzierung unseres Bildungssystems und die zunehmende Fremdsteuerung zu lenken. Und natürlich ist damit nicht nur ein Konjunkturprogramm zur Verbesserung universitärer Bausubstanz gemeint (unser Übungsraum E musste wg.…
Nachdem ich den Sturz gut überstanden habe (das Schädelbrummen läßt nach, die Schrammen verheilen und nur noch die Prellung der Brust schmerzt gelegentlich), fahre ich wieder Fahrrad – natürlich mit Helm! Danke für die vielen Genesungswünsche, über die ich mich sehr gefreut habe!…
Hinweis: Der nachfolgende Eintrag bezieht sich auf meinen Fahrradunfall 1 von 2009 – mein Fahrradunfall 2 von 2019 ist hier beschrieben: Fahrradunfall 2.
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Gestern abend gegen 19:30 auf dem Rückweg von HeidelDruck (am Bahnhof) nach Handschuhsheim – der Vorstand der Stiftung Universität, dem ich angehöre, tagte dort und unser Vorsitzender Bernhard Schreier wollte uns nicht eher gehen lassen, bis wir eine Portion vom Wurstsalat gegessen hatten – bin ich mit meinem Fahrrad kurz nach der Ernst-Walz-Brücke mit dem Vorderreifen gegen eine kleine, aber nicht zu unterschätzende Betonkante gestoßen – hui, und weg war ich!…
Im Zuge der Wiederbesetzung unserer Professur für Methodenlehre stehen die Bewerbungsvorträge (30 Min Vortrag plus 15 Min Diskussion) an. Zu hören sind im Rahmen öffentlicher Vorträge (allesamt in Hörsaal 1 des PI):
Do 4.6.09:
- 08.00 Uhr Herr Prof. Dr. Matthias Ziegler, Universität Berlin, Lehrstuhl für Psychologische Diagnostik: Persönlichkeitsfaktoren höherer Ordnung: Substanz oder Artefakt?
Unser Kollege PD Dr. Ralf Stegmaier hat einen Ruf auf die Professur für Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Osnabrück erhalten! Hierzu ganz herzliche Glückwünsche! Wie ich gehört habe, nimmt er diesen Ruf an und wird unser Institut zum Wintersemester 2009 verlassen.
Wie so oft, ist das eine Situation mit einem lachenden und einem weinenden Auge: natürlich ist es höchst erfreulich, wenn ein Mitarbeiter aus unserem Institut wegberufen wird, weil es zeigt, was wir für tolle Leute haben – andererseits geht uns eben auch eine hervorragende Kraft verloren!…